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Der längste Tag: Projekttag der 1. Sek

Den längsten Tag im Jahr haben die beiden 1. Sek B-Klassen genutzt, um von früh morgens bis spät abends zusammen Schule zu machen. Hauptsächlich verbrachten sie den Tag in der Badi Pfäffikon, um diverse Projekte zu absolvieren. So standen beispielsweise ein Triathlon, Wasser-Experimente, Volumen-Berechnungen, das Stand-Up-Paddeln, gemeinsame Essen und Rutschbahnwettrennen auf dem Programm.

Das Abenteuer beginnt früh morgens

Ausnahmsweise startete der Unterricht bereits um Viertel nach Fünf. Im Morgengrauen waren viele noch müde und verschlafen, trotzdem begannen die 36 Jugendlichen mit den ersten Projekten beim Römerkastell: Die einen beobachteten den Sonnenaufgang in den entfernten Alpen, andere gingen den Vogelstimmen nach oder bestimmten die ersten Südanflüge über Pfäffikon nach Zürich-Flughafen mit dem Feldstecher.

Die Strandbadleiterin liess uns um 6 Uhr in die Badi. Wir waren die einzigen vor Ort, weil die Badi erst zwei Stunden später öffnete. Deshalb hatten wir Zeit, gemeinsam ein Frühstück zu essen, danach folgten erste Projekte im und beim Pool. Auf einer grossen Wandzeitung haben wir Resultate dieser Projekte aufgeschrieben. Deshalb wissen wir noch heute, dass die Rutschbahn 8.4 km/h schnell ist (Wasser) und ein Gefälle von 7 % zeigt (6m Höhe, 85m Länge, 1m Breite).

Triathlon

Mitten am Vormittag erklärten uns die beiden Klassenlehrer Claude Bühler und Daniel Enzler, wie die Route, die Regeln und weitere Details des Pfäffiker Triathlon waren. Es gab folgendes zu absolvieren: 150m Schwimmen, 3km Velo und den 1000m-Marathon zu laufen. In gemischten 3er-Gruppen wurde das Rennen gestartet. Es wurde ein spannendes Rennen mit mehreren Ablösungen an der Spitze des Feldes. Gewonnen haben Loris, Gian und Gianluca mit weniger als 30 Sekunden Vorsprung.

Triathlon kurz nach dem Start im 50 m BeckenTriathlon kurz nach dem Start im 50 m Becken   Projekt "Rutschbahn": 86 Mal in 5 Minuten erreicht!Projekt "Rutschbahn": 86 Mal in 5 Minuten erreicht!

 

SUP auf dem Pfäffikersee

Nach einer kurzen Erholung zeigten uns zwei Stand-Up-Paddel-Lehrer die Theorie und Regeln, bevor wir in kleinen Gruppen diese Sportart ausprobieren durften. Zuallererst galt es noch 50m im Schwimmbecken zu schwimmen, sodass alle sicher sein konnten, dass man auch zum Ufer zurückschwimmen könnte. Nebendran gab es noch ein Rutschbahnrennen in 10er-Gruppen. Während 5 Minuten schaffte es die beste Gruppe, 86-mal zu rutschen. Alle Jugendlichen waren aufgewärmt fürs SUP auf dem See. Als die Paddellektionen endeten, kamen alle zum Treffpunkt in der Badi zurück. Viele waren voller Adrenalin und total begeistert. Eigentlich hätten die meisten noch lange weitergepaddelt. Es folgte das verdiente Mittagessen.

Felix Demuth instruiert das SUP den 1. Sek-KlassenFelix Demuth instruiert das SUP den 1. Sek-Klassen   SUP auf dem Pfäffikersee: Die Jugendlichen wären noch sehr gerne ewig weitergepaddeltSUP auf dem Pfäffikersee: Die Jugendlichen wären noch sehr gerne ewig weitergepaddelt

 

Heisser Nachmittag

Nach einer kurzen Freizeit mit einem Sprung ins Nass oder sich sonnen, folgten die letzten Projekte in der Badi. Eine Gruppe bestimmte die Wassertemperatur im See auf verschiedenen Tiefen. Eine andere beschäftigte sich mit den aktuellen Besucherstatistiken und erstellte eine aussagekräftige Grafik. Eine weitere verfasste einen kreativen Text zum Thema: Die Badi in Zahlen. Der Nachmittag am 20. Juni war extrem heiss, es wurden über 30° Celsius gemessen. Zum Glück waren wir an diesem Tag in der Badi und nicht im heissen Klassenzimmer im Pfaffberg unterwegs.

Sonnenuntergang auf dem Kastell

Nachdem wir die Projekte beendet und den Standplatz aufgeräumt haben, machten wir uns nach 12 Stunden in der Badi auf den kurzen Weg zum Kastell. Dort endete unser „längster Tag“ mit den Eltern bei einem feinen Abendessen und kleineren Präsentationen. Einige blieben bis zum Sonnenuntergang, der um 21:27 Uhr war.

So endete ein wunderschöner und anstrengender Tag. Wir haben gelernt, dass die Badi mehr bietet, als nur zu Schwimmen. Immer mal wieder werden wir uns an diesen besonderen „längsten Tag“ erinnern.

 

Shpend, Josy und Chantal

1. Sekundarklasse B