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Persönliches aus der Badi im August

 

Wir sind süchtig danach!

Bei uns beginnt die Saison Ende April, Anfang Mai. Wie warm das Wasser im See dann ist, fragen wir uns lieber nicht. Wichtig ist nur, dass uns die Sonne danach wieder aufwärmen kann. Die Badi haben wir dann fast ganz für uns alleine, den See auf jeden Fall.

Wenn irgendwie möglich machen wir täglich unsere Runde im See. Zu Beginn der Saison sind es meist kaum 10 Minuten, im Hochsommer kann es dann auch gut eine Stunde und mehr werden.

Anfangs ist der See meist noch blau und klar und zusammen mit dem zarten Grün des wachsenden Schilfes im Frühlingslicht öffnet es einem Herz und Seele.

Die schönsten Momente sind, wenn der See spiegelglatt ist und  schon beinahe 25o C erreicht hat, das Licht ihn in ein leuchtendes Jadegrün färbt und wir Richtung Auslikon den Bergen entgegen schwimmen. Dann gleiten wir durch das Wasser, es ist ein schwebender Zustand, wir fühlen uns wie in Samt und Seide gehüllt.

An Farbenvielfalt fehlt es hier nicht. Bergsicht, Sonnenuntergänge, Gewitterstimmungen und stahlblauer Himmel: wir sind süchtig danach.

Vor den Herbstferien kommt leise Wehmut auf und wir steigen das letzte Mal in den See. Wenn die Leitern am Steg nicht mehr sind, braucht es schon etwas mehr Überwindung hinein zu gehen. Auf die schnelle Tour geht es einfacher, aber wenn wir an das kalte Wasser gewöhnt sind, ist das Mittelmeer, in dem wir in den Herbstferien baden, so richtig warm.

Das Beste an unserer Badi ist aber dass wir nach dem Schwimmen an kalten Tagen eine warme Dusche nehmen und eine heisse Ovi trinken können. An herrlich warmen Sommertagen geniessen wir hingegen gerne etwas aus der reichhaltigen Küche.

Der Tag kann kommen wie er will, wir hatten unsere Glücksmomente!
Danke, liebe Badibetreiber!

Carla, Isabella, Martina